
Google hat seinem KI-gestützten Recherche-Tool NotebookLM eine recht nützliche Aktualisierung spendiert. Im Mittelpunkt stehen dabei ein deutlich vergrößertes Kontextverständnis und neue Möglichkeiten zur Personalisierung, die den Chat-Assistenten flexibler und leistungsfähiger machen sollen.
Die wohl größte technische Neuerung ist die Implementierung des vollen 1-Million-Token-Kontextfensters von Gemini. Für uns Nutzer bedeutet dies, dass NotebookLM nun in der Lage sein soll, deutlich umfangreichere Dokumentensammlungen zu verarbeiten und die darin enthaltenen Informationen besser in Beziehung zueinander zu setzen. Laut Entwickler wurde das Kontextfenster damit um das Achtfache erweitert.
Parallel dazu wurde der Gesprächsspeicher mehr als versechsfacht. Der Assistent behält den bisherigen Verlauf der Interaktion dadurch besser im Blick. Und: Chatverläufe werden automatisch gespeichert und bleiben erhalten, auch wenn man eine Sitzung schließt und später fortsetzt. Diese Verläufe sind privat und in geteilten Notizbüchern für andere nicht sichtbar.

Nutzer können jetzt zudem für jedes Notizbuch spezifische Ziele oder Rollen für den Chat-Assistenten definieren. Über ein Konfigurationsmenü lässt sich festlegen, aus welcher Perspektive die KI agieren soll. So ist es möglich, das System Material aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren zu lassen oder es sogar als eine Art Spielleiter für textbasierte Simulationen zu verwenden. Diese Voreinstellungen sollen die Qualität der Antworten gezielt auf das jeweilige Projekt zuschneiden und die Interaktion deutlich zielgerichteter gestalten.
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2 months ago
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