
Autobahn / Symbolbild
Der Start in das Autojahr 2026 verlief eher schleppend. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes zeigt, dass im Januar 193.981 Personenkraftwagen neu zugelassen wurden. Das entspricht einem Rückgang von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dabei entfiel der Löwenanteil von fast 70 Prozent auf gewerbliche Zulassungen, während der private Bereich mit einem Minus von 14,4 Prozent deutlich schwächelte.
Bei den deutschen Herstellern konnte Opel den stärksten Zuwachs verbuchen und legte um 27,4 Prozent zu. Auch Porsche, MAN und MINI verzeichneten zweistellige Steigerungsraten. BMW kam immerhin noch auf ein Plus von 5,4 Prozent. Anders sah es bei den großen Volumenmarken aus: VW musste ein Minus von 17,5 Prozent hinnehmen, bleibt aber mit einem Marktanteil von knapp 20 Prozent weiterhin die stärkste deutsche Marke. Auch Ford, Mercedes, Smart und Audi starteten mit sinkenden Zahlen ins neue Jahr.
Das beliebteste Segment bleiben die SUVs mit einem Marktanteil von 32,5 Prozent, gefolgt von der Kompaktklasse, Kleinwagen und Geländewagen. Wer gerne verreist, sorgte bei den Wohnmobilen für ein Plus von 11,8 Prozent. Segmente wie die Oberklasse, Vans oder Kleinstwagen mussten dagegen teils deutliche Einbußen hinnehmen.
Spannend ist die Entwicklung bei den Antrieben. Hybride machten mit gut 41 Prozent den größten Anteil aus. Reine Elektroautos (BEV) kamen auf 22 Prozent aller Neuzulassungen, was einer Steigerung von 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das geht klar zu Lasten der klassischen Verbrenner: Benziner und Diesel verloren zweistellig an Boden.
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4 weeks ago
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