Neuer Wehrdienst: Bundeswehr vor Umbau

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Ausbilder und Kasernen :

Was es für den neuen Wehrdienst braucht

11.09.2025, 08:26Lesezeit: 4 Min.

Rekruten bei einer Übung während ihrer Grundausbildung beim Panzergrenadierbataillon 401 in Hagenow 2018

Die Koalition stellt die Bundeswehr vor große Herausforderungen: Für 5000 neue Rekruten sind 500 zusätzliche Ausbilder nötig. Die braucht es für den Wehrdienst ebenso wie mehr Kasernen.

Union und SPD haben sich nach langem Ringen auf einen neuen Wehrdienst geeinigt – zumindest vorerst. Doch die ei­gentliche Arbeit geht jetzt erst los. Bis 2026 muss die Bundeswehr Kapazitäten für bis zu 5000 neue Rekruten schaffen. In den Jahren darauf soll die Zahl der zusätzlichen Wehrdienstleistenden sukzessive steigen. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als 100.000 von ihnen auszubilden. Dafür braucht es Ausbilder, Kasernen – und eine entsprechend umfangreiche Verwaltung.

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