OpenAI hat zwei Neuerungen für seine API-Plattform angekündigt. Die neue Decisions-API wertet Texte, Bilder oder beides aus und arbeitet laut OpenAI etwa zehnmal schneller als die Responses‑API. Die Schnittstelle befindet sich in der öffentlichen Beta und soll bald allgemein verfügbar werden. Derzeit ist nur das Modell gpt-6-luna nutzbar, bei Kosten von 0,10 Dollar pro einer Million Eingabe-Tokens – Ausgabe-Tokens werden nicht berechnet.
Die API liefert drei Antworttypen: Wahrscheinlichkeiten für Ja/Nein-Fragen, Auswahl aus vorgegebenen Kategorien und Bewertungen anhand einer Skala. Einsatzbeispiele sind laut OpenAI Schadenserkennung auf Fotos, automatische Weiterleitung von Kundenanfragen oder Dokumentenklassifikation. Die API unterstützt Zero-Data-Retention und HIPAA-konforme Nutzung in den USA und Europa. Generell ist die Decisions-API wohl eine Antwort auf den Mini-Trend sogenannter "Entscheidungs-Modelle", der Mitte September durch Jev gestartet wurde.
Gleichzeitig hat OpenAI seine API-Nutzungsstufen laut eigener Aussage "vereinfacht". Statt bisher fünf kostenpflichtiger Stufen gibt es nun drei: Build, Launch und Grow. Organisationen steigen automatisch auf, sobald ihre gesamten Credit-Käufe die jeweilige Schwelle erreichen. Die monatlichen Nutzungslimits liegen bei 500, 5.000 beziehungsweise 200.000 US-Dollar.
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