Auch Perplexity hat jetzt einen KI-Agenten, der rund um die Uhr eigenständig Aufgaben im Arbeitsalltag erledigen soll. Während Perplexity Computer einzelne Aufträge ausführt, bleiben die neuen Teammates dauerhaft aktiv und arbeiten laufende Projekte selbstständig ab. Jeder Teammate läuft auf einem eigenen virtuellen Rechner mit Desktop und Browser. Nutzer verfolgen den Fortschritt über eigene Threads in der Perplexity-App und können über Slack mit den Agenten interagieren.
Perplexity folgt damit SpaceX, Meta, OpenAI und Anthropic, die mit Grok Bots, Muse, Dots und Duet bereits solche Agenten anbieten. Teammates setzen das Max-Abo für 200 Dollar im Monat voraus, Dots sind dagegen ab 100 Dollar und Duet bereits ab 20 Dollar verfügbar. In der Praxis dürften allerdings gerade die günstigeren Angebote schnell an ihre Nutzungsgrenzen stoßen. Der hohe Verbrauch der Agenten zwang erst vor wenigen Tagen SpaceX dazu, stärkere Nutzungslimits für Grok Bots einzuführen. Perplexity erreichte zuletzt einen annualisierten Umsatz von über 750 Millionen im August.
KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert
Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den "KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.



