Nach seiner Llama-Serie meldet sich Meta mit Muse Open im Open-Weight-Bereich zurück. Muse Spark Open ist laut Meta das leistungsfähigste US-Open-Weight-Modell, ausgelegt auf Programmierung und agentenbasierte Aufgaben. Das Modell hat 816 Milliarden Parameter (42 Milliarden aktiv), verarbeitet bis zu eine Million Token Kontext und unterstützt Text, Bild, Video und Audio. In Benchmarks wie JobBench, MCP-Atlas, HLE-Diamond und ZeroBench liegt es laut Meta teils deutlich vor Qwen 3.8, GLM 5.3 und Kimi K3, aber deutlich hinter den Bezahlmodellen Muse Wonder Full.
Muse Spark Open im Benchmark-Vergleich mit anderen offenen Modellen wie Inkling, Nemotron 3 Ultra, Qwen 3.8, GLM 5.3 und Kimi K3. Meta zufolge führt das Modell in den Kategorien Agentic, Knowledge & Reasoning sowie Multimodal, liegt bei Coding-Benchmarks aber teils hinter der Konkurrenz. | Bild: MetaOptimiert ist es für Apples M5 Ultra: Zwei Mac Studios mit je 512 GB vereintem Speicher reichen laut Meta für den lokalen Betrieb. Die Gewichte stehen auf Hugging Face zum Download bereit. Die Lizenz erlaubt kostenlose Nutzung, verlangt aber den Hinweis "Built with Muse Spark Open". Anbieter mit über 20 Millionen Dollar Jahresumsatz, die das Modell als API-Dienst anbieten, müssen zudem eine gesonderte Vereinbarung mit Meta schließen. Weitere Details im Forschungsblog.
KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert
Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den "KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.



