
Motorola nutzt den Mobile World Congress in Barcelona, um das Portfolio im Bereich Sicherheit zu erweitern. Im Fokus steht dabei eine langfristige Partnerschaft mit der GrapheneOS Foundation. Kennern der Szene dürfte GrapheneOS als gehärtetes, auf Datenschutz fokussiertes Betriebssystem auf Basis des Android Open Source Project ein Begriff sein.
Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung künftiger Geräte, die direkt mit GrapheneOS kompatibel sind. Man möchte hier die Hardware-Erfahrung von Motorola und Lenovo mit der Software-Expertise der Foundation kombinieren, um Standards bei der mobilen Sicherheit voranzutreiben. Forschung und neue Sicherheitsfunktionen stehen dabei in den kommenden Monaten auf dem Plan, so die Partner.
Neben der Kooperation wurde Moto Analytics vorgestellt. Die Plattform richtet sich an Unternehmen und soll IT-Administratoren einen Echtzeit-Überblick über die Geräteflotte verschaffen. Anders als reine Verwaltungstools liefert der Dienst Daten zur App-Stabilität, zum Akkuzustand und zur Konnektivität, damit Probleme frühzeitig erkannt werden können. Das Tool gliedert sich in das bestehende ThinkShield-Ökosystem ein.
Auch für die Moto Secure-App gibt es ein Update. Mit der Funktion Private Image Data erhalten Nutzer mehr Kontrolle über Metadaten in Fotos. Aktiviert man das Feature, werden sensible Infos wie Standort- oder Gerätedaten automatisch im Hintergrund aus neuen Aufnahmen entfernt, das eigentliche Bild bleibt dabei unangetastet. Die Verteilung der Funktion auf entsprechende Smartphones des Herstellers soll in den kommenden Monaten anlaufen.
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4 days ago
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