Philips und Amazon gehen gemeinsam gegen Fälscher vor

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Wer bei Amazon nach Zubehör für seine elektrische Zahnbürste sucht, stolpert oft über vermeintliche Schnäppchen. Doch nicht alles, was wie ein Original aussieht, taugt auch etwas. Amazon hat nun zusammen mit Philips vor dem Landgericht Frankfurt am Main Klage gegen einen Verkäufer eingereicht.

Der Vorwurf wiegt schwer, denn es geht um den gewerbsmäßigen Vertrieb gefälschter Philips-Sonicare-Bürstenköpfe. Die Ermittler der Counterfeit Crimes Unit von Amazon kamen dem Anbieter durch Testkäufe auf die Schliche. Die Analyse der Produkte zeigte laut Bericht deutliche Qualitätsmängel sowie minderwertige Materialien.

Der Fall flog endgültig auf, als Unregelmäßigkeiten bei den eingereichten Rechnungen auffielen. Der dort angegebene Lieferant konnte die Dokumente im eigenen System nicht finden. Amazon reagierte prompt, sperrte das Konto des Verkäufers und löschte sämtliche Angebote. Käufer, die bei diesem Anbieter zugegriffen hatten, bekamen ihr Geld automatisch zurückerstattet. Philips betont in diesem Zusammenhang, dass allein im letzten Jahr über 4.500 gefälschte Angebote in Westeuropa aus dem Verkehr gezogen wurden.

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