Mobilitätsstudie zeigt: Mehr Menschen zu Fuß unterwegs

8 months ago 8

Foto von Yasin Arbua auf Unsplash

Die aktuelle Mobilitätsstudie der TU Dresden zeigt einen Wandel im Verkehrsverhalten der deutschen Stadtbevölkerung. Die Professur für Mobilitätssystemplanung hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Mobilität in Städten – SrV“ eine Erhebung durchgeführt, die interessante Entwicklungen offenbart. Besonders auffällig ist die Renaissance des Fußverkehrs, die sich nicht zuletzt durch die zunehmende Homeoffice-Nutzung erklärt.

Die Untersuchung, die zwischen Februar 2023 und März 2024 stattfand, basiert auf folgender Datenbasis: Mehr als 280.000 Menschen in etwa 500 Kommunen wurden zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Dabei wurden über 880.000 Wege analysiert – ein Umfang, der differenzierte Aussagen über verschiedene Stadt- und Bevölkerungsgruppen ermöglichen soll.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass das Fahrrad weiterhin hoch im Kurs steht. In vielen Städten wurden die Nutzungszahlen von 2018 sogar übertroffen. Erfreulich entwickelt sich auch der öffentliche Nahverkehr, der sich nach dem Corona-Einbruch deutlich erholt hat. Hier dürften das 9-Euro-Ticket und sein Nachfolger, das Deutschlandticket, positive Impulse gesetzt haben.

Erwähnenswert ist der weitere Rückgang der Autonutzung, besonders in Großstädten. Eine Ausnahme bilden allerdings Senioren in ländlicheren Regionen, die häufiger zum Auto greifen als noch 2018. Die Studie bestätigt außerdem den anhaltenden Trend zu E-Bikes und die wachsende Bedeutung des Deutschlandtickets im öffentlichen Verkehr.

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