Meta hat eine umstrittene Funktion seines neuen Bildmodells Muse Image nach Kritik wieder zurückgezogen. Die Funktion erlaubte es, über die @-Erwähnung öffentlicher Instagram-Konten KI-Bilder von anderen Personen zu erzeugen – ohne deren Zustimmung, ein Nutzername genügte. Die Funktion war standardmäßig für alle öffentlichen Konten aktiviert. Wer nicht wollte, dass seine Fotos verwendet werden, musste selbst aktiv in den Instagram-Einstellungen widersprechen.
Meta räumte ein, dass das Feature "nicht den Erwartungen entsprach", und stellte es wenige Tage nach der Ankündigung wieder ein. Man habe ein nützliches Kreativwerkzeug anbieten und den Nutzern die Kontrolle über ihre öffentlichen Inhalte geben wollen, so das Unternehmen. In Europa hätte die Funktion wegen der strengen Datenschutzregeln vermutlich ohnehin nicht bestehen können.
Möglicherweise hatte sich Meta die Idee bei OpenAIs mittlerweile eingestellter Sora-App abgeschaut. Auch dort gab es die Möglichkeit, Avatare von sich zu erstellen und diese – nach Freigabe – von anderen Nutzern in deren Videos verwenden zu lassen. Zum Start der App war das ein Hit, doch das Interesse verschwand schnell.
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