Meta hat im Rahmen seiner ersten generativen KI-Konferenz LlamaCon eine Technologie vorgestellt, die WhatsApp-Nutzern künftig KI-Funktionen ermöglichen soll, ohne dabei die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu gefährden. Die als „Private Processing“ bezeichnete Technologie soll es Nutzern ermöglichen, ungelesene Nachrichten zusammenfassen zu lassen oder Texte zu überarbeiten. Das Besondere daran: Die Privatsphäre der Nutzer bleibt durch die Verwendung einer speziellen Infrastruktur gewahrt. Meta setzt dabei auf eine Trusted Execution Environment (TEE), die als sicherer Bereich in der Cloud fungiert.
Der Ansatz erinnert euch vermutlich an Apples Private Cloud Compute, das ähnliche Funktionen ermöglicht, ohne dass persönliche Daten in der Cloud gespeichert werden müssen. Meta betont ausdrücklich, dass weder das Unternehmen selbst noch WhatsApp Zugriff auf private Nachrichten erhalten werden. Um Bedenken der Security-Community zu begegnen, plant Meta, die „Private Processing“-Technologie für Sicherheitsforscher zur Überprüfung zugänglich zu machen. Zusätzlich wird die Technologie in das bestehende Bug-Bounty-Programm aufgenommen, das Entdeckern von Sicherheitslücken Belohnungen in Aussicht stellt.
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8 months ago
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