MAGA-Koalition fordert von Trump verpflichtende Sicherheitstests für KI-Modelle

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  • Konservative Organisationen fordern US-Präsident Donald Trump auf, verpflichtende Sicherheitstests für neue KI-Modelle vor deren Veröffentlichung anzuordnen.
  • Prominente Unterzeichner wie Stephen K. Bannon warnen vor massiven Risiken für Wahlen, Cybersicherheit und kritische Infrastruktur.
  • Die Gruppe traut den Tech-Unternehmen keine Selbstkontrolle zu und fordert staatliche Prüfungen, vergleichbar mit Kontrollen in der Atom- und Luftfahrtindustrie.

Eine Koalition konservativer Organisationen unter Führung von Humans First hat US-Präsident Donald Trump in einem offenen Brief aufgefordert, per Executive Order verpflichtende Sicherheitstests für Frontier-KI-Modelle vor deren Veröffentlichung anzuordnen.

Unterzeichnet haben unter anderem Amy Kremer, Vorsitzende von Humans First und langjährige Tea-Party-Aktivistin, Stephen K. Bannon, ehemaliger Chefstratege Trumps und Betreiber des rechtsgerichteten Podcasts War Room, Brendan Steinhauser von der KI-kritischen Alliance for Secure AI sowie Jason Van Beek vom Future of Life Institute, das sich seit Jahren für KI-Regulierung einsetzt.

Hinzu kommen Michael Toscano vom konservativen Institute for Family Studies, Ryan Girdusky vom rechtsgerichteten 1776 Project PAC und der Psychologe Geoffrey Miller von der University of New Mexico, ergänzt durch zahlreiche Pastoren und regionale Aktivisten aus dem MAGA-Umfeld.

Koalition vergleicht KI-Risiken mit Atomtechnik

Die Gruppe warnt, dass leistungsfähige KI-Systeme Risiken für Cybersicherheit, kritische Infrastruktur, Finanzsysteme, Wahlintegrität, Biosicherheit und das Militär darstellen könnten. KI werde bereits für aufwendige Cyberangriffe, gezielte Desinformation und automatisierten Betrug eingesetzt, die nächste Modellgeneration berge Risiken einer anderen Größenordnung.

Private Unternehmen dürften solche Technologien nicht ohne staatliche Prüfung einsetzen, einige hätten zudem offen über den Verkauf ihrer leistungsfähigsten Systeme an Länder mit anderen Werten gesprochen. Den Firmen sei eine Selbstkontrolle nicht zuzutrauen.

Die Autoren ziehen Vergleiche zu bestehenden Kontrollen bei Nuklearmaterial und der Zertifizierung in der Luftfahrt und argumentieren, mächtige KI-Modelle, die beim Design von Biowaffen oder beim Eindringen in kritische Infrastruktur helfen könnten, müssten ebenso ernst genommen werden.

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