
Wer seine Fotosammlung lieber auf der eigenen Festplatte als in der Cloud sieht, schaut sich vielleicht mal Lap an. Die Software positioniert sich als „Local-first“-Lösung für Familienalben und große Bibliotheken, wobei Version 0.1.11 gerade frisch erschienen ist.

Der Ansatz ist simpel: keine Cloud-Zwänge, keine NAS-Installationen wie Immich, keine Abos. Alles läuft lokal ab. Das Programm scannt und indexiert die Bilder direkt auf dem Gerät, ohne dass Daten das Haus verlassen.

Man spart sich den Import in proprietäre Datenbanken, da Lap direkt auf der bestehenden Ordnerstruktur aufsetzt. Wer seine Sortierung also schon auf Dateiebene erledigt hat, macht einfach dort weiter. Trotz des lokalen Ansatzes muss man nicht auf Funktionen verzichten.
Eine integrierte KI kümmert sich um die Suche per Text, findet ähnliche Motive oder gruppiert Gesichter und vergibt Tags. Das soll laut Entwickler auch bei tausenden Fotos und Videos performant laufen. Da der Code Open Source und kostenlos verfügbar ist, kann ein Testlauf sicher nicht schaden, der Download steht über GitHub bereit. Zu haben ist das Ganze für Linux, Windows und auch macOS. Wichtig und erwähnenswert: Sehr früher Status, obwohl die App eingedeutscht wurde, funktioniert die Suche a.) nur so mittel und b.) mit englischen Suchbegriffen.
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4 weeks ago
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