Ladebordstein: Rheinmetall und TankE starten den Serien-Rollout

1 month ago 18

Rheinmetall und TankE machen gemeinsame Sache, um den sogenannten Ladebordstein flächendeckend in den Markt zu drücken. Nach Pilotprojekten in Köln verlässt die 2022 vorgestellte Technik nun das Versuchsstadium und geht in den regulären Serienbetrieb über. Rheinmetall kümmert sich als Hersteller um die Hardware, während der Kölner Dienstleister TankE die Planung, Installation sowie Wartung und Betrieb übernimmt.

Der Ansatz zielt vor allem auf städtische Gebiete, in denen der Platz auf dem Gehweg knapp ist und herkömmliche Ladesäulen oft als störend empfunden werden. Die Technik verschwindet hierbei im Randstein und bietet eine Ladeleistung von bis zu 22 kW, was für den öffentlichen Raum oder Firmenparkplätze sicher ausreicht.

Ein interessanter Aspekt für Kommunen dürfte die Modularität sein. Bei Straßenarbeiten lassen sich zunächst günstigere Dummy-Bordsteine verlegen, die später bei Bedarf ohne erneute Tiefbauarbeiten technisch aufgerüstet werden können. Auch Reparaturen sollen durch austauschbare Elektronikmodule zügig erledigt sein.

Nutzer der Pilotphase lobten wohl die simple Handhabung und die Tatsache, dass die Dinger weniger Angriffsfläche für Vandalismus bieten als freistehende Säulen. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt per App, Ladekarte oder Ad-hoc-Zahlung. Damit man die flachen Ladepunkte nicht übersieht, sollen künftig Markierungen und Einträge in Navigations-Apps helfen. TankE nimmt das System nun fest ins Portfolio auf und bietet es Stadtwerken, Kommunen und Gewerbetreibenden an. Wer also demnächst sein Auto direkt am Bordstein anstöpselt, nutzt eventuell genau diese Technik.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article