Cognition, das Unternehmen hinter dem KI-Softwareentwickler Devin, hat über eine Milliarde Dollar bei einer Bewertung von mehr als 26 Milliarden Dollar eingesammelt. Die Bewertung hat sich damit im Vergleich zur Zehn-Milliarden-Bewertung aus dem September 2025 mehr als verdoppelt. Damals erhielt Devin 400 Millionen US-Dollar.
Die Runde wurde von Lux Capital, General Catalyst und 8VC angeführt, mit Beteiligung von Founders Fund, Ribbit Capital und weiteren Investoren. Cognition gibt an, dass der annualisierte Umsatz auf 492 Millionen Dollar gestiegen und die Unternehmensnutzung seit Jahresbeginn um mehr als das Zehnfache gewachsen sei. Zu den Kunden zählen Citi, Mercedes-Benz, Goldman Sachs, Dell, die US-Armee und die US-Marine.
Wöchentliche Devin-Sessions explodieren seit März 2026. | Bild: CognitionCognition arbeitet modellagnostisch mit verschiedenen KI-Laboren zusammen und hat kürzlich das eigene Modell SWE-1.6 veröffentlicht. Intern werden laut Cognition 89 Prozent des Codes von Devin geschrieben. SWE-Agent ist eine Open-Source-Alternative zu Devin.
Anteil des von Devin geschriebenen Codes an Cognitions gesamter Codebasis: Von 13 Prozent im Dezember 2025 auf 89 Prozent im Mai 2026. | Bild: CognitionDie Summe unterstreicht das enorme Investoreninteresse an KI-Coding-Agenten, obwohl deren praktischer Nutzen umstritten diskutiert wird. Der bekannte Entwickler George Hotz etwa bezeichnete KI-Agenten als "den teuersten Fehler" der Softwarebranche.
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