Brave, BrowserOS, Perplexitys Comet, Dia, Microsoft Edge, Mozilla Firefox, Opera; nicht zu vergessen OpenAIs Atlas, Google Chrome und Operas neuer agentischer Browser Neon: Man kommt kaum mehr nach, die vielen "KI-Browser" aufzuzählen, die in den letzten Tagen und Wochen auf den Markt geworfen wurden.
Und man fragt sich automatisch: Was steckt hinter dieser Welle? Was versprechen sich die Anbieter davon, dass sie plötzlich massenhaft KI-Browser herausbringen? Und was haben die Nutzer von den mit reichlich KI gepimpten Browsern? Lohnt es sich, den gewohnten Browser zu verlassen und auf eines der KI-Surfgeräte umzusatteln?
In vielen Fällen hat man gar nicht die Wahl, denn die Hersteller zwangsbeglücken die Nutzer ihrer Browser mit KI-Funktionen. So haben nach Edge auch Brave, Chrome, Firefox, Opera KI-Funktionen enthalten. Eine zweite Gruppe an KI-Browsern stammt von Startups, die neu auf dem Browsermarkt mitmischen wollen. Dazu zählen Dia und BrowserOS. Den vollständig auf die KI-Nutzung zugeschnittenen Opera Neon kann man ebenfalls dieser Gruppe zuordnen, auch wenn er aus einer alteingesessenen Browser-Schmiede stammt.
Die dritte Gruppe bilden die Anbieter von KI-Diensten selbst: OpenAI mit seinem Atlas sowie Comet von Perplexity. Microsoft Edge und Google Chrome kann man ebenso dieser Kategorie zuordnen. Der fünfte im Bunde der großen Sprachmodelle, Anthropic, hat noch keinen eigenen Browser vorgestellt. Er hat immerhin eine Browser-Erweiterung herausgebracht, die er aber nur ausgewählten Nutzern des Max-Abonnements bereitstellt.



