Der Youtuber Jon Prosser hat auf Apples Zivilklage wegen iOS-26-Leaks reagiert und weist die Vorwürfe zurück. Prosser fordert, die Klage zurückzuweisen und die Übernahme seiner Verfahrenskosten.
Prosser hatte frühzeitig Informationen zum neuen Liquid-Glass-Design in iOS 26 erhalten, die von einem Apple-Mitarbeiter stammten. Diesen hat Apple inzwischen entlassen. Prosser und eine weitere Person, die den Kontakt hergestellt hatte, wurde von Apple daraufhin bereits im Sommer 2025 zivilrechtlich belangt.
Liquid Design in iOS 26
In den von Macrumors veröffentlichten Gerichtsdokumenten (Case 3:25-cv-06043-JD, U.S. District Court for the Northern District of California) räumt Prosser zwar ein, an einem FaceTime-Videoanruf teilgenommen zu haben, bei dem sein Mitbeklagter, Michael R., ihm das damals noch unter dem Namen „iOS 19“ bekannte Betriebssystem in einer Vorabversion gezeigt habe. Doch habe er nicht gewusst, dass das dabei zum Einsatz gekommene Entwickler-iPhone einem Apple-Mitarbeiter gehörte, auf das R. dann Zugriff bekam.
Prosser gab außerdem an, er habe keine Geschäftsgeheimnisse eingesehen und er sei auch nicht im Besitz weiteren geheimen Apple-Materials. Damit beschuldigt Prosser vor allem R. Dieser sei „vollständig verantwortlich“ dafür, dass Apple-Inhalte offengelegt worden sind. Apple hat bisher noch keine Erwiderung zu den Akten gegeben.
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(bsc)



