iMac mit OLED: Samsung Display und LG Display legen los

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Apple rüstet beim iMac langfristig auf OLED um und bringt damit Bewegung in den Markt für große Displays. Aus der Branche ist zu hören, dass Samsung Display und LG Display inzwischen konkrete Anfragen von Apple für iMac-OLED-Panels bekommen haben, die direkt auf den jeweiligen Produktionslinien entstehen sollen. Der Zeitplan bleibt entspannt: Apple peilt einen Start im Bereich erst 2029 bis 2030 an.

Apple hat dem Vernehmen nach bei beiden Herstellern iMac-Samples geordert, die auf Serienanlagen entstehen sollen. So lässt sich früh prüfen, ob die späteren Panels nicht nur auf dem Papier passen.

Erwartet wird, dass Samsung Display schneller liefern kann. Dort laufen bereits große QD-OLED-Panels für Monitore mit rund 160 PPI vom Band. Für Apple soll nun eine Variante mit etwa 220 PPI entstehen. Die ersten Muster will Samsung laut Berichten in der zweiten Jahreshälfte an Apple schicken.

Technisch zeichnet sich ab, wie Apple den Umstieg plant. Die bisher kommunizierten OLED-Wünsche für den iMac sollen ein 24-Zoll-Panel (ca. 61,0 cm) mit 600 Nits Helligkeit und 218 PPI umfassen. Das aktuelle LC-iMac-Display liegt bei 500 Nits und ebenfalls 218 PPI.

Man bleibt also bei der Schärfe, legt bei der Leuchtkraft etwas drauf und wechselt die Paneltechnologie. Für die Panelhersteller heißt das: höhere Auflösung auf großen Flächen, stabile Produktion über Jahre und ein Kunde, der bei Qualität nur wenig Spielraum lässt. Genau da setzen Samsung Display mit QD-LED und LG Display mit W-OLED plus neuen Verfahren jetzt laut Bericht an.

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