Huawei will den Markt für KI-Beschleuniger und Supercomputer nicht kampflos Nvidia überlassen. Im Rahmen des MWC 2026 in Barcelona hat der chinesische Hersteller bestätigt, dass man seine KI-Chips bzw. Supercomputer Atlas 950 SuperPoD, TaiShan 950 SuperPoD und weitere Computing-Lösungen international vertreiben werde. Dabei sieht man sich anderen Anbietern teilweise sogar voraus.
Seinen eigenen Vorteil sieht man im UnifiedBus zur Vernetzung mehrerer SuperPoDs, was dann die direkte Konkurrenz für Nvidias NVLink darstellt. Dadurch sollen die Lösungen von Huawei für diverse KI-Trainingsszenarien geeignet sein. Beispielsweise vernetzt der Atlas 950 SuperPoD bis zu 8.192 NPUs über den erwähnten UnifiedBus. Das soll für ultrahohe Bandbreiten, minimale Latenzen und die Möglichkeit, Unified-Speicher zu adressieren, sorgen. Der ganze Verbund kann als einzelner, logischer Computer lernen und Daten verarbeiten.
Wiederum ist der TaiShan 950 SuperPoD laut Huawei der erste General-Purpose-Computing-SuperPoD der Welt. Er steht neben Next-Gen-Servern wie den TaiShan 500 und TaiShan 200 für die Zukunft des Serverbereichs, so Huawei. Dabei will man sich für offene Systeme und Open-Source-Ansätze starkmachen. Letzten Endes will Huawei mit seinen KI-Supernodes Nvidias Dominanz im Bereich des KI-Trainings von LLMs aufbrechen. Ob das gelingen kann, muss uns aber die Zeit zeigen. Erhältlich sein, sollen die neuen Lösungen wohl ab dem 4. Quartal 2026.
Ein Huawei Atlas 950 SuperPod soll offenbar 128 Rechenschränke und 32 Kommunikations-Racks umfassen. Verbunden werden die einzelnen Server über optische Leitungen. Einer der Supercomputer soll dann satte 1.000 Quadratmeter im voll aufgebauten Zustand umfassen.
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