Home Assistant: Das ist die Roadmap für 2025

8 months ago 8

Ein knappes Jahr ist es her, seit die Macher der Smart-Home-Plattform Home Assistant, über Zukunftspläne und geplante Funktionen gegeben haben. Die Open-Source-Software wird in einem Wahnsinns-Tempo weiterentwickelt und ermöglicht es Benutzern, verschiedene Geräte und Dienste zu verwalten und zu automatisieren, indem sie Gerätschaften unterschiedlicher Hersteller verzahnt und kommunizieren lässt. Home Assistant kann auf einem Computer oder einem dedizierten Gerät wie einem Raspberry Pi oder Intel NUC installiert werden. Home Assistant unterstützt eine Vielzahl von Protokollen und Plattformen, darunter Z-Wave, Zigbee, aber auch Matter.

Jetzt gibt man ein Update zur Roadmap und gibt einen Blick auf die Ausrichtung und Pläne im Jahr 2025. Man hält an den Bestrebungen fest, Home Assistant einfacher und zugänglicher zu machen. Sprich man arbeitet weiter an den Bereichen Intuitivität sowie Benutzerfreundlichkeit. In diesem Bereich hat man auch im vergangenen Jahr durchaus Fortschritte machen können. So sind Dashboards einfacher (per Drag-and-Drop) zu bestücken, Automatisierungen lassen sich unter anderem gruppieren und es gibt diverse Neuerungen bei den automatischen Backups und man macht zudem Fortschritte im Segment der Sprachassistenten.

Home Assistant möchte sukzessive die „Bastler-Nische“ verlassen und den „Home Approval Factor“ weiter erhöhen. Hierbei soll es helfen, Geräte im Kontext zu verstehen. Sprich: Was jedes Gerät ist, wie es verwendet wird und wie die Informationen verschiedener Gerätschaften ineinandergreifen können. Bisher sind viele Gerätschaften ein Bündel diverser Sensoren und Aktoren (beispielsweise ein Kühlschrank).

Durch den Kontext „Kühlschrank“ wird hierdurch eine Gesamtheit an Gerät, was über ein eigenes Dashboard, über Standard-Automatisierungen oder kontextbezogene Sprachbefehle verfügen könnte.

Hier erfahren ihr, wie der Kontext ein optimiertes Erlebnis auf der gesamten Plattform ermöglicht:

  • Sprache: Assist kann derzeit den richtigen Sensor finden, wenn es den Bereich des Geräts kennt. In Zukunft können auch irrelevante Sensoren auf intelligente Weise von einer Sprachabfrage ausgeschlossen werden. Die Frage „Wie ist die Temperatur in der Küche?“ sollte beispielsweise nicht die Innentemperatur des Gefrierschranks anzeigen.
  • Dashboards: Integrationen können von Anfang an benutzerdefinierte Karten und Dashboards bereitstellen und so für ein wesentlich optimiertes Erlebnis sorgen. Wir können zum Beispiel ein Kühlschrank-Dashboard bereitstellen. Das funktioniert auch mit anderen Geräten z.B. ein Auto-Dashboard oder ein 3D-Drucker-Dashboard.
  • Automatisierungen: Indem wir verstehen, welche Geräte ein Nutzer besitzt und wie sie üblicherweise verwendet werden, können wir auf intelligente Weise Automatisierungen vorschlagen, die von unserer Community erstellt wurden. So können z. B. Warnungen wie „Kühlschranktür offen gelassen“ oder „Kühlschrank undicht“ bereitgestellt werden, ohne dass diese manuell von Grund auf neu erstellt werden müssen.

Einer der Pläne ist es, die Geräte in einer Gerätedatenbank zu katalogisieren. Hier möchte man die Gerätedokumentation und (reale) Erfahrungen durch Nutzer integrieren. Die Daten werden in Home Assistant und anderen Projekten der Open Home Foundation verwendet und mit Querverweisen versehen und bilden das Rückgrat ihrer Integrationen.

Man setzt hier neben der Community auf offene Protokolle, wie Z-Wave, Zigbee sowie Bluetooth und auch das „Works with Home Assistant“-Programm soll weiter ausgebaut werden.

Zudem überarbeitet man weiter die Automatisierungsauslöser und -bedingungen, um sie sowohl benutzerfreundlicher als auch leistungsfähiger zu machen. Auch die Navigation wird einer Überarbeitung unterzogen, ebenso wie verbesserte Datenschutzkontrollen (Benutzer, Gäste, öffentliche Zugänge). Und dann wäre da noch das Thema mit Assistenten und die Integration von Sprachmodellen (LLMs).

Übrigens: Ihr müsst wohl aller Voraussicht nach nicht ein Jahr warten, bis ihr Einblicke in die Roadmap bekommt. Die Macher von Home Assistant wollen diese öffentlich zugänglich machen, um Fortschritte transparent zu verfolgen.

Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Read Entire Article