Home Assistant 2025.12 kommt mit diesen Neuerungen

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Home Assistant ist eine Open-Source-Software, die es Benutzern ermöglicht, verschiedene Geräte und Dienste zu verwalten und zu automatisieren, indem sie Gerätschaften unterschiedlicher Hersteller verzahnt und kommunizieren lässt. Die Software kann auf einem in einem (Docker)-Container oder einem dedizierten Gerät wie einem Raspberry Pi oder einem Mini-PC installiert werden. Das Ganze unterstützt eine Vielzahl von Protokollen und Plattformen, darunter Z-Wave, Zigbee, aber auch Matter.

Üblicherweise bekommt Home Assistant einmal im Monat ein (umfangreiches) Update spendiert. Auch das Dezember-Release 2025.12 hält wieder einige Neuerungen für Smart-Home-Enthusiasten bereit. Home Assistant arbeitet fleißig an neuen Funktionen und möchte diese künftig, auch wenn diese bereits fertig ist, in einer breiteren Nutzerbasis erproben und bei Bedarf weiter anpassen. Da kommt Home Assistant Labs ins Spiel. Hier erhält man einen Einblick in Funktionen, die gerade in der Mache sind. Wichtig zu wissen ist, dass es sich hierbei um voll funktionsfähige und getestete Funktionen handelt, die sich aber möglicherweise aufgrund von Rückmeldungen nochmals ändern oder gar ganz verschwinden. Da hofft man eben auf entsprechendes Nutzerfeedback.

Als erste solche Preview-Funktion steht der Winter-Modus bereit, der das Home Assistant Interface in eine Winterlandschaft mit fallendem Schnee verwandelt. Beim Aktivieren einer Labs-Funktion wird auf ein Backup hingewiesen und man kann diese auch einfach so wieder deaktivieren – ohne Neustart und Co.

Home Assistant möchte Auslöser und Bedingungen intuitiver gestalten. Man knüpft damit an den Automatisierungseditor an, den man vor zwei Jahren veröffentlicht hat. Intuitive Auslöser und Bedingungen werden jetzt direkt von Gerätetypen wie Licht, Klima, Lüfter und anderen bereitgestellt und sollen die häufigsten Anwendungsfälle für die Automatisierung abdecken. Möglich ist es beispielsweise Automatisierungen auszulösen, wenn ein beliebiges Licht (im Wohnzimmer) eingeschaltet wird – ohne einzelnes anklicken der Lampen oder Erstellen einer Gruppe. Auch Labels werden hierbei unterstützt. Zudem gibt es eine neue Auswahlmethode für Auslöser, Bedingungen und Aktionen: Um zielgerichteter vorzugehen, kann man nach Stockwerken oder Bereichen im Haus navigieren. Da man die Funktion noch verfeinert, steht auch diese als Vorschau über Labs bereit.

Neues gibt es auch an der Dashbord-Front. So lässt sich auf Systemebene jetzt ein Standard-Dashboard für alle Nutzer der Home-Assistant-Instanz festlegen, welches in der Seitenleiste angezeigt wird. Jedes Benutzerprofil hat aber die Möglichkeit, diese Systemvorgabe außer Kraft zu setzen, um ein eigenes bevorzugtes Dashboard zu hinterlegen.

Integrierte Dashboards für Home, Lichter, Sicherheit etc. können jetzt manuell per Drag and Drop angeordnet werden. Zuvor war dies strikt alphabetisch (bei Bereichen) bzw. numerisch nach Ebenen der Fall. Die Kennzeichnung „experimentell“ gibt es bei den Dashboards nicht mehr, solche Experimente werden in Labs überführt.

Das Home-Dashboard hat eine neue Seitenleiste sowie ein schöneres Layout für Bereiche und Etagen erhalten. Auf das Energie-Dashboard folgen jetzt eine Echtzeit-Stromüberwachung sowie eine Wasserverfolgung.

So werden nun nicht nur kumulierte Verbräuche, sondern auch Echtzeitverbräuche – nach Gerät bzw. Produktionsleistung einer PV-Anlage angezeigt. Neben Energiesensoren gibt es auch Stromsensoren, um den Netzverbrauch in Echtzeit zu überwachen. Dafür gibt es auch neue Stromdiagramme, die den Verbrauch über den Tag hinweg anzeigen.

Das Energiedashboard zeigt jetzt nicht nur den Wasserverbrauch, sondern ähnlich wie beim Stromverbrauch auch an, wohin das Wasser fließt. So kann man auch nachgeschaltete Wasserzähler hinzufügen, um den Verbrauch weiter aufzuschlüsseln. Etwa von einer Bewässerungssteuerung oder einem Wasserenthärter mit Durchflussmesser oder gar einem dedizierten Zähler für den Pool.

Home Assistant ist jetzt auch in der Lage, Philips-Hue-Leuchtmittel direkt über Bluetooth und ohne eine Bridge anzusteuern.

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