Hetzner: Neuer DDoS-Schutz mit Nokia Deepfield Defender

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Der Cloud-Provider Hetzner rüstet in Sachen Sicherheit auf. Nach diversen Tests hat man sich entschieden, den Nokia Deepfield Defender flächendeckend in der europäischen Infrastruktur einzusetzen. Ziel der Übung ist ein besserer Schutz vor DDoS-Attacken. Die Lösung greift dabei auf KI-gestützte Erkennung zurück und soll Bedrohungen schneller identifizieren. Das System setzt direkt am Netzwerkrand an, dem sogenannten Peering Edge. Bösartiger Datenverkehr wird dort blockiert, noch bevor er die eigentlichen Server der Kunden erreicht.

Technisch setzt Nokia hier auf die Auswertung von Telemetriedaten und einen Abgleich mit einer riesigen Datenbank, die den Sicherheitsstatus von über fünf Milliarden IP-Adressen kennt. Das soll präziser funktionieren als die klassischen Methoden, die oft nur stur auf Schwellenwerte schauen, teilt man mit. Die erste Abwehrlinie bilden dabei die Juniper-Router bei Hetzner. Kommt ein komplexerer Angriff rein, etwa auf Anwendungsebene, wird der Verkehr an das 7.750 Defender Mitigation System umgeleitet und dort bereinigt. Der legitime Traffic soll dabei ungestört weiterlaufen.

Das System arbeitet weitgehend automatisiert und passt sich per Machine Learning an neue Angriffsmuster an, ohne dass ständig jemand manuell an den Reglern drehen muss. Da die Abwehr im eigenen Netz stattfindet, bleiben die Daten im Haus, was auch für die Einhaltung europäischer Datenschutzstandards wichtig sei.

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