Sie haben noch einen Raspi über? Nutzen Sie ihn doch als Router, um Ihr Netz aufzutrennen: Gäste, Kinder, IoT-Geräte und Büro erhalten so jeder ein Séparée.
(Bild: Martina Bruns / heise medien)
12.11.2025, 14:45 Uhr
Lesezeit: 40 Min.
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Wie man einen Raspi als OpenWrt-Router für mehrere Netze konfiguriert
- Status quo
- Raspi bespielen
- Internet für den Router
- Switch einrichten
- Raspi lernt VLANs
- Netzwerkkonfiguration im Detail
- WLAN für VLANs
- Ausblick
Gängige Heim- und Büronetze könnten etwas mehr Ordnung und damit auch Sicherheit vertragen: Meist existiert dort ein Bereich für die Masse der Geräte und ein davon abgetrenntes Gästenetz – so geben es hierzulande weit verbreitete Fritzboxen und Telekom-Router vor. Wer etwa IoT-Geräten misstraut oder die Kinder gern in ein weiteres separates Netz verbannen will, muss mehr Aufwand treiben. Denn ein einziges Gastnetz reicht dafür nicht aus. Es braucht zusätzliche Netze und etwas mehr Technik.
Mit einem Raspi als Helfer können Sie das praktisch umsetzen und erproben. Je nach Anforderungen eignet sich das Ergebnis durchaus für dauerhaften Betrieb. Dieser Artikel betrachtet die Anforderungen fürs Auftrennen von Netzwerken und dafür nützliche Techniken.
- Die CPU eines Raspberry Pi ab Version 4 übertrifft leistungsmäßig viele gängige Router, sodass sie sich grundsätzlich gut als Basis für einen Selbstbaurouter eignet.
- Als Software bietet sich die Open-Source-Router-Firmware OpenWrt an. Die ist zwar gewöhnungsbedürftig, glänzt aber mit vielen Funktionen und umfassendem IPv6-Support.
- Unsere Anleitung bahnt einen Weg durch die Konfiguration von OpenWrt auf dem Raspi und bindet einen 20-Euro-VLAN-Switch ein, sodass der einzige Netzwerkport des Raspi genügt.
Um unseren Konfigurationsvorschlag nachzuspielen, benötigen Sie einen Raspi, idealerweise ab Modell 4, und einen managebaren Switch, der VLANs (nach IEEE 802.1Q) unterstützt – so etwas ist mit acht Ports schon für 20 Euro zu haben. Außerdem ist ein Konfigurations-PC nötig, dessen Netzwerkschnittstelle Sie vorübergehend verwenden, um damit den einzurichtenden Switch und den Raspi zu konfigurieren; ideal ist ein Notebook, das parallel per WLAN im Internet sein kann.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Wie man einen Raspi als OpenWrt-Router für mehrere Netze konfiguriert". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.
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