Besonders Pendler sind auf eine funktionierende Vertriebsinfrastruktur für ihre ÖPNV-Tickets angewiesen. In München gibt es da offenbar Schwachstellen.
(Bild: Bild: Andreas Wodrich/heise medien)
13.11.2025, 07:00 Uhr
Lesezeit: 9 Min.
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Vorsicht Kunde: IT-Chaos bei der Münchner Verkehrsgesellschaft
- Reitender Postillion
- Digitale Ahnungslosigkeit
- Einsicht ohne Besserung
Mit dem Slogan von "Laptop und Lederhose" priesen schon die Amtsvorgänger von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ihren Freistaat als Vorreiter der Digitalisierung an. Und da bleiben die Stadtwerke der Landeshauptstadt mit ihrer für den Betrieb von U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen zuständigen Verkehrsgesellschaft MVG natürlich vorn dabei. So gibt es das Schülerjahresticket der MVG (in München 365-Euro-Ticket genannt) nicht nur als Chipkarte, sondern auch als reines Handy-Ticket und natürlich kann man das Abo bequem über das MVG-Portal buchen und verwalten – theoretisch jedenfalls.
Die harte Realität erfuhr der Münchner c’t-Leser Christian L. am 24. September 2025, als er versuchte, für seinen Sohn ein solches Schülerticket zu bestellen. Es sollte für das am 1. Oktober beginnende Ausbildungsjahr gelten und auf dem Handy des Sohns erscheinen.
Als gesetzlicher Vertreter für seinen noch nicht volljährigen Sohn musste L. das Abo abschließen und dazu allerhand Daten eingeben. Zunächst schien alles geklappt zu haben. Umso erstaunter war Christian L., dass ihm am 30. September ein Brief der MVG mit der Post ins Haus flatterte.
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