heise+ | Öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland: Wo neue Engstellen drohen

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Die Ladeinfrastruktur ist derzeit nur mäßig ausgelastet. Das dürfte sich ändern. Die Zukunft lässt sich zwar nicht perfekt planen, ein bisschen aber schon.

Kia an Aral-Ladepunkt

Aral

23.09.2026, 07:51 Uhr

Lesezeit: 6 Min.

Von

  • Christoph M. Schwarzer
  1. Öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland: Wo neue Engstellen drohen
    • Zielgruppen Langstreckenfahrer und Laternenparker
    • Software identifiziert Standorte mit erwartbar guter Auslastung
    • Hochlauf der E-Autos in den 2030er-Jahren
    • Laden vorm Laden
    • Engpass Netzanschluss
    • Überhöhte Preise senken die Nachfrage

Die öffentliche Ladeinfrastruktur ist nur zu 15 Prozent ausgelastet. Das berichtet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer Analyse vom Oktober 2025. Es brauche „endlich eine gute Elektromobilitätspolitik“, fordert der BDEW, der in diesem Fall die Interessen der Betreiber vertritt: Die Investitionen in die Ladeinfrastruktur müssen sich schließlich bezahlt machen. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) bewertet die Situation völlig anders. Das „Ausbautempo nimmt ab“, kritisiert der VDA, und der Handlungsbedarf sei groß. Der VDA suggeriert einen Mangel. Je nach Perspektive stimmt beides.

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