heise+ | Netzkultur unter der Lupe: Memes entschlüsseln

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Memes sind ein wichtiger Bestandteil der Onlinekultur. Wir zeigen Möglichkeiten, ihre komplexen Referenzen und Nutzungskontexte aufzudecken.

(Bild: Jessica Nachtigall/KI/heise medien)

04.11.2025, 12:00 Uhr

Lesezeit: 19 Min.

  1. Netzkultur unter der Lupe: Memes entschlüsseln
    • Edits und die Geburt eines Memes
  2. Entstehung und Charakteristika von Memes
  3. Memes und andere Internetphänomene einordnen
  4. Werkzeugkasten zum Entschlüsseln von Memes
  5. Begriffe der Netzkultur nachschlagen
  6. Memes und der Mainstream

Eine Zahlenkombination treibt ihr Unwesen auf deutschen Schulhöfen. Schüler bringt sie regelmäßig zum Kichern, Lehrer lässt sie meist ahnungslos zurück. Haben Sie schon einmal etwas von "6-7" gehört? Falls Sie hier nur zwei Zahlen lesen, entgeht Ihnen einer der viralsten Internettrends 2025.

Alles begann mit einem Song: Am 1. Dezember 2024 veröffentlichte der US-amerikanische Rapper Skrilla "Doot Doot". Wiederkehrend spricht er dort von "6-7". Worauf diese Phrase anspielen soll, ist nicht lückenlos geklärt, eine Referenz auf die 67th Street in Chicago oder Philadelphia scheint allerdings naheliegend. Musikalische Versatzstücke aus "Doot Doot" trendeten im Laufe des Januars 2025 schnell auf TikTok und Instagram. Vor allem sogenannte Edits trugen zur schnellen und millionenfachen Verbreitung des Songs bei.

  • Memes sind meist humoristische Bilder, Texte oder Videos, die Content Creators gemeinschaftlich im Internet produzieren. Viele von ihnen verbreiten sich global.
  • Memes sind komplex. Ihre verschachtelten Bedeutungen und Selbstverweise erschließen sich Außenstehenden nicht direkt.
  • Mit einem Werkzeugkasten aus Rückwärtsbildsuchen, Meme-Datenbanken und Glossaren zur Netzkultur lassen sich Memes ohne viel Aufwand oder Vorwissen dechiffrieren.

Wenn Sie sich unter dem Begriff Edit nun nichts vorstellen können und Wörter wie "6-7", "Pepe the Frog" oder "OwO What's This?" nicht mehr als Achselzucken auslösen, so sei Ihnen versichert: Sie sind nicht allein. Eltern, Lehrer, Politiker und viele Journalisten sind heute weitestgehend von den On- und Offlinerealitäten der Generationen nach ihnen entkoppelt. Zu verstehen, worüber jüngere Menschen sprechen, ist aber gar nicht so schwer – wenn Sie die richtigen Werkzeuge nutzen. Wir zeigen Ihnen, welche.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Netzkultur unter der Lupe: Memes entschlüsseln". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

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