Endlich ist der lange angekündigte Mini-PC mit KI-Chip von Nvidia und 128 GByte RAM erhältlich. Der Test der Version von Gigabyte entlarvt die Besonderheiten.
Die Gigabyte AI Top Atom ist die Gigabyte-Version der Nvidia DGX Spark.
(Bild: Andreas Wodrich/heise medien)
14.11.2025, 14:00 Uhr
Lesezeit: 13 Min.
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Kompakte KI-Workstation: Gigabyte AI Top Atom alias Nvidia DGX Spark im Test
- Konkurrenten
- Ausstattung, Betriebssystem und Software
- KI-Performance
- Fazit
Es ist weder ein typischer Mini-PC, noch eine gängige Linux-Workstation und auch kein KI-Server – aber er vereint Eigenschaften aller drei Gerätetypen. Die Rede ist von der Nvidia DGX Spark, die Nvidia-Boss Jensen Huang schon im Januar 2025 ankündigte. Seit Mitte Oktober sind die Minis endlich lieferbar, außer von Nvidia selbst auch in leicht abgewandelter (Bau-)Form von Firmen wie Asus, Dell, HP, Lenovo – und Gigabyte. Wir prüften ein Muster der Gigabyte AI Top Atom auf Herz und Nieren und erklären, für welche Einsatzzwecke sich die Investition von rund 4300 Euro lohnt.
Die DGX Spark hat zwei wesentliche Besonderheiten: Erstens den Kombiprozessor GB10 mit eingebauter Nvidia-GPU als CUDA-kompatiblen KI-Beschleuniger und zweitens besonders viel schnellen Arbeitsspeicher. Es stehen 128 GByte LPDDR5X-RAM bereit, das Daten mit bis zu 273 GByte/s liefert. Daher laufen relativ große KI-Sprachmodelle (Large Language Models/LLMs) lokal. Für manche Anwendungszwecke ist auch der 200-Gbit/s-Netzwerkadapter ConnectX-7 der Nvidia-Sparte Mellanox attraktiv.
Ansonsten nutzt die DGX Spark alias Gigabyte AI Top Atom Bauteile, die sich auch in anderen Mini-PCs finden: Wi-Fi 7, einen 10-Gbit/s-Ethernetport und vier USB-C-Buchsen. Eine davon dient der Stromversorgung und Gigabyte liefert ein dazu passendes 240-Watt-Netzteil mit. Und dessen Nennleistung liefert schon einen Hinweis, in welcher Größenordnung die KI-Performance der DGX Spark liegt.
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