Google spendiert seinem webbasierten Videotool Vids eine Neuerung bei den digitalen Antlitzen. Bisher ließen sich Avatare lediglich von Grund auf neu generieren. Ab sofort können Nutzer auch eigene Fotos hochladen, um daraus einen personalisierten Avatar zu erstellen.
Bilder anpassen und im Projekt sichern
Für den Upload stehen mehrere Wege zur Verfügung: Bilder lassen sich direkt vom lokalen Rechner, aus Google Drive oder aus Google Fotos importieren. Nach dem Hochladen bietet Vids direkt einige Werkzeuge zur Nachbearbeitung an. So lässt sich etwa der Hintergrund freistellen, die Beleuchtung korrigieren oder dekorative Elemente hinzufügen.
Einmal erstellte Avatare speichert das Tool direkt im jeweiligen Vids-Projekt ab. Von dort aus können sie innerhalb des Videos an beliebigen Stellen eingesetzt werden. Administratoren müssen im Workspace-Adminbereich keine Hebel umlegen, die Funktion greift für Endanwender automatisch.
Rollout und Verfügbarkeit
Die Verteilung hat für Domains im Rapid-Release-Kanal bereits am 30. Oktober 2026 begonnen und kann bis zu 15 Tage dauern. Für Domains im Scheduled-Release-Zyklus geht es ab dem 20. November 2026 los, dort soll der Rollout innerhalb von ein bis drei Tagen abgeschlossen sein.
In Sachen Verfügbarkeit schränkt Google den Kreis kaum ein: Mit an Bord sind die Workspace-Pläne Business (Starter, Standard, Plus), Enterprise (Starter, Standard, Plus), Education Plus sowie Enterprise Essentials, Nonprofits und Google Workspace Individual. Auch Privatnutzer mit regulärem Google-Konto sowie Abonnenten von Google AI Pro und Ultra erhalten Zugriff.
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