
Google legt bei der KI-Videogenerierung nach und hat Gemini Omni 1.2 Flash vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen „längere“ Clips, eine bessere Orientierung an Referenzmaterial und niedrigere Kosten.
Neu ist die native Erstellung und Bearbeitung von Videos mit bis zu 15 Sekunden Länge. Das klingt nicht unbedingt lange, beim Vorgänger Omni 1.1 Flash lag die Grenze aber noch bei zehn Sekunden. Die gewünschte Clip-Dauer lässt sich in Ein-Sekunden-Schritten (ab drei Sekunden) einstellen. Damit sollen sich etwa kurze Produkterklärungen oder Werbespots in einem Durchgang erzeugen lassen.
Zudem verspricht Google flüssigere Bewegungen und eine höhere visuelle Konsistenz. Vorgegebene Bild-, Video- und Audioreferenzen soll das Modell genauer berücksichtigen. Clips können mit weiteren Prompts nachjustiert werden, statt sie immer von Grund auf neu erstellen zu müssen. Auch natürlichere Dialoge gehören laut Google zu den Verbesserungen. Für den Workflow lassen sich zunächst Entwürfe in 360p oder 720p erstellen und ausgewählte Ergebnisse anschließend auf 1080p oder 4K hochskalieren.
Das Modell ist ab sofort allgemein über die Gemini API und Google Cloud verfügbar. Auch in Google Vids und Gemini for Business lassen sich die neuen Funktionen nutzen. Die erzeugten Videos erhalten zudem das bekannte, unsichtbare SynthID-Wasserzeichen.
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3 hours ago
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