
Ihr testet auf eurem Pixel gerade die neue Android-Beta? Dann mal los, Google hat die zweite Beta von Android 17 freigegeben. Der Fokus liegt bei diesem Update auf Datenschutz, Sicherheit und einer besseren Verzahnung verschiedener Geräte. Wer sich durch die Neuerungen wühlt, findet einige Funktionen, die den Alltag sicherer und die Bedienung flüssiger machen sollen.
Ein Geschichte für den Datenschutz ist der neue Contacts Picker. Anstatt einer App pauschal den Zugriff auf das komplette Adressbuch zu gewähren, lassen sich nun gezielt einzelne Kontakte auswählen, die temporär mit der Anwendung geteilt werden.
Passend dazu gibt es eine neue EyeDropper API, mit der Anwendungen Farben von Pixeln auf dem Bildschirm abgreifen können, ohne gleich die kritische Berechtigung zur kompletten Bildschirmaufnahme einfordern zu müssen. Auch an der Oberfläche wurde geschraubt: Die sogenannten Bubbles, also schwebende Fenster für Apps, lassen sich nun auf Tablets und Foldables besser über eine Bubble-Bar in der Taskleiste organisieren:

Für Nutzer, die mehrere Android-Geräte verwenden, führt Google eine Handoff-API ein. Damit soll es möglich sein, eine Aufgabe auf dem Smartphone zu beginnen und nahtlos an genau derselben Stelle auf dem Tablet fortzusetzen. Das System synchronisiert dabei den App-Status und schlägt die Übergabe auf Geräten in der Nähe vor. Auch die Ortung im Innenbereich wird präziser. Durch Unterstützung neuer Standards bei UWB und WiFi soll die Navigation in Gebäuden zuverlässiger funktionieren, ohne dass der Nutzer dabei ständig getrackt wird.
Unter der Haube zieht Google die Sicherheitsschrauben an. Apps, die das lokale Netzwerk nach Smart-Home-Geräten scannen wollen, benötigen künftig eine explizite Erlaubnis. Zudem wird der Zugriff auf SMS mit Einmal-Passwörtern (OTP) eingeschränkt. Apps, die nicht als Standard-SMS-Anwendung gesetzt sind, erhalten den Zugriff auf solche Nachrichten oft erst verzögert. Das soll verhindern, dass Schadsoftware diese Codes abgreift, bevor der Nutzer reagieren kann.

Wer ein unterstütztes Pixel-Gerät besitzt, kann die Beta bereits installieren. Google plant, bereits im März die Plattform-Stabilität zu erreichen, womit die finalen Schnittstellen für Entwickler feststehen würden. Ein Release der finalen Version wird für später im Jahr erwartet, wobei im vierten Quartal noch ein kleineres SDK-Update folgen soll.
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