Google prüft mit einer neuen experimentellen Kategorie namens "Agentic Browsing" in seinem Analyse-Werkzeug Lighthouse, wie gut Websites auf KI-Agenten vorbereitet sind. Die Kategorie basiert auf vorgeschlagenen Standards und ist noch nicht final. Für Nutzer ist sie dennoch relevant, weil Agenten künftig zuverlässiger Formulare ausfüllen, Buchungen vornehmen oder Produkte vergleichen können sollen, wenn Seiten maschinenlesbar aufgebaut sind.
Anders als bei klassischen Lighthouse-Tests gibt es keine Punktzahl von 0 bis 100, sondern nur ein Verhältnis bestandener Prüfungen. Untersucht werden die Integration der Google-eigenen WebMCP-API, über die Entwickler Logik und Formulare gezielt für Agenten freigeben, der Accessibility-Baum als zentrales Datenmodell für Maschinen, die visuelle Stabilität via Cumulative Layout Shift (CLS) sowie das Vorhandensein einer llms.txt-Datei.
Letztere hält Google für die KI-Suche allerdings für überflüssig und ist Kern eines Hypes um vermeintlich notwendige Optimierung für generative Suchmaschinen. Google empfiehlt Entwicklern zur Vorbereitung auf die angebliche Agenten-Ära semantisches HTML, korrekte ARIA-Kennzeichnung und möglichst wenige Layoutverschiebungen.
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