Google sortiert seine KI-Abos neu und bietet drei Stufen ab 7,99 Euro im Monat

2 weeks ago 10

Google strukturiert auf der I/O 2026 seine KI-Abos neu. Statt täglicher Prompt-Limits setzt Google zudem künftig auf ein verbrauchsbasiertes Abrechnungsmodell.

Google hat auf der Google I/O 2026 seine KI-Abonnements neu aufgestellt. Es gibt nun drei Stufen: Google AI Plus für 7,99 Euro pro Monat (10 Dollar in den USA) mit 200 GB Speicher und doppelten Nutzungslimits in Gemini, Google AI Pro für 21,99 Euro (25 Dollar) mit 5 TB Speicher, vierfachen Limits, Zugang zum Pro-Modell und YouTube Premium Lite, sowie Google AI Ultra ab 99,99 Euro (100 Dollar) mit bis zu 20-fachen Limits, 20 TB Speicher und vollem YouTube Premium.

Den Preis des bisherigen Top-Tarifs hat Google von 250 auf 200 Dollar gesenkt. Neue Funktionen für alle Abonnenten sind das Modell Gemini Omni für Video-Erstellung und -Bearbeitung aus beliebigen Eingaben wie Text, Bildern und Video sowie Gemini 3.5 Flash für schnelles Testen und Debugging. Ultra-Abonnenten erhalten Zugang zu Gemini Spark, einem KI-Agenten, der Aufgaben eigenständig erledigt und über Google-Produkte hinweg arbeitet, sowie Project Genie zum Erstellen interaktiver Welten. Gemini Spark startet zunächst als Beta für Ultra-Abonnenten in den USA, Project Genie ist nur im 200-Dollar-Tarif enthalten.

Weitere neue Features sind AI Inbox in Gmail und Daily Brief in der Gemini-App, beide zunächst nur in den USA. AI Inbox zeigt die wichtigsten Aufgaben, schlägt Antworten vor und verlinkt relevante Docs, Sheets und Slides. Daily Brief fasst morgens Updates aus Gmail, Kalender und Gemini-Chats zusammen.

Health Premium und Home Premium sind bei Pro und Ultra ohne Aufpreis enthalten. Pro-Abonnenten bekommen zudem YouTube Premium Lite im Wert von 8,99 Dollar monatlich dazu. Im Sommer sollen außerdem Google Pics, ein neues Bildbearbeitungstool, und Sprachfunktionen in Gmail, Docs und Keep für Pro- und Ultra-Abonnenten folgen.

Flatrate bis zu einem gewissen Grad

Google stellt zudem von täglichen Prompt-Limits auf ein "Compute-used"-Modell um: Einfache Textanfragen verbrauchen weniger Kontingent als komplexe Video- oder Coding-Prompts. Das Limit wird alle fünf Stunden erneuert, bis ein wöchentliches Limit erreicht ist.

Wer sein Kontingent ausschöpft, wird automatisch auf kleinere Modelle umgestellt oder kann zusätzliche Credits kaufen; Google deutet hier also ein Bezahlmodell basierend auf der Nutzung an, das sich in der KI-Branche mehr und mehr etabliert.

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