Google Kalender: Neue Rechte für Stellvertreter

1 month ago 10

Wenn ihr euren Google Kalender an eine Assistenz oder Kollegen (Deligierte) übergeben habt, kennt ihr das sicher: Sobald jemand Bearbeitungsrechte bekommt, sieht diese Person automatisch auch alle privaten Termindetails mit. Google hat hierfür nun eine neue Berechtigungsstufe eingeführt, die genau dieses Dilemma lösen soll.

Die neue Option heisst „Änderungen vornehmen (private Termine als frei/beschäftigt sehen)“. Stellvertreter können den Kalender dann weiter ganz normal verwalten, also Termine anlegen, verschieben oder löschen. Sobald aber ein Termin vom Kalenderinhaber als privat markiert wurde, sieht die vertretende Person nur noch einen blockierten Zeitraum, ohne jegliche Details dazu. Öffnen, verschieben oder bearbeiten lässt sich so ein Termin dann nicht mehr. Auch bei der Suche im Kalender bleiben solche privaten Einträge komplett verborgen.

Bei wiederkehrenden Terminen räumt Google zudem auf. Bisher ließ sich die Sichtbarkeit eines einzelnen Termins dann individuell anpassen, das geht nun nicht mehr. Wird die Sichtbarkeit geändert, zum Beispiel von öffentlich auf privat, betrifft das automatisch die komplette Terminreihe. Das gilt auch rückwirkend für bereits bestehende Terminreihen: Findet sich dort ein einzelner Termin mit strengeren Sichtbarkeitsregeln als der Rest, übernimmt Google diese strengste Einstellung für die gesamte Reihe. Ist also nur ein Termin in einer wiederkehrenden Reihe auf privat gesetzt, werden künftig alle anderen Termine dieser Serie ebenfalls automatisch auf privat umgestellt.

Google verteilt die neuen Funktionen schrittweise. Bis alle Nutzer die Änderungen tatsächlich sehen, kann es wie üblich mehr als zwei Wochen dauern. Betroffen sind sämtliche Google Workspace-Kunden, Abonnenten von Workspace Individual und auch normale, private Google-Konten.

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