
Google hat bei der Gemini-App gerade erst auf nutzungsbasierte Compute-Limits umgestellt, nun wird schon nachjustiert. Hintergrund ist das Feedback von Nutzern, die offenbar zu schnell an ihre Grenzen gelaufen sind. Das neue Modell berücksichtigt nicht nur die Anzahl der Prompts, sondern auch deren Komplexität, genutzte Tools und die Länge des Chats.
Bei Gemini 3.1 Pro will Google künftig begrenzen, wie viel Kontingent ein einzelner Prompt maximal verbrauchen kann. Das dürfte hauptsächlich bei großen Dateien oder sehr komplexen Anfragen helfen, die bislang schnell das Limit leergezogen haben. Fehlgeschlagene Anfragen sollen außerdem nicht zählen. Die Quote wird laut Google nur bei erfolgreichen Antworten verbraucht.
Mehr Transparenz soll ebenfalls kommen. Gerade aufwendige Funktionen wie Deep Research benötigen mehr Compute, daher plant Google detailliertere Verbrauchsanzeigen und Benachrichtigungen. Aktuell ist das Dashboard unter gemini.google.com/usage eher grob gehalten.
3.1 Flash-Lite-Prompts sind künftig kostenlos und zählen nicht gegen das Kontingent. Zudem merkt sich Gemini die gewählte Modellauswahl sitzungsübergreifend, außer ihr ändert sie selbst oder ein Limit sorgt für einen automatischen Wechsel auf ein leichteres Modell. Einen Fehler bei Omni-Videos hat Google ebenfalls behoben. AI-Ultra-Nutzer erhalten nun doppelt so viele Omni-Generierungen. Pay-as-you-go-Aufladungen für zusätzliche KI-Credits sollen später folgen.
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