
Bei OpenAI steht offenbar ein großer Umbau an. Einem Bericht der Financial Times zufolge soll der Chatbot in den kommenden Wochen weitreichende Änderungen erfahren. Ziel ist die Entwicklung hin zu einer sogenannten Super-App. Anstatt nur Fragen zu beantworten, soll die Anwendung stärker als Schaltzentrale für verschiedene Aufgaben fungieren.
Die Integration von Partnern wie Canva oder Booking.com spielt dabei eine dicke Rolle. Auch Werkzeuge zum Programmieren und für die Bildgenerierung rücken weiter in den Fokus. Die Neuerungen werden zuerst im Web und in den mobilen Apps sichtbar sein. OpenAI zielt mit diesem Schritt vor allem auf zahlungskräftige Unternehmenskunden ab, um den Umsatz zu steigern.
Bereits im Frühjahr gab es Berichte über Pläne, ChatGPT mit dem Browser und dem Codex-Tool für Desktop-Systeme zu verschmelzen. Die Anbindung an Dienste wie Spotify oder Dropbox über ein internes Verzeichnis war ein erster Vorbote für diese Strategie. Wer den Dienst nutzt, bekommt künftig also eher ein Multifunktionswerkzeug als einen reinen Gesprächspartner vorgesetzt. Man darf gespannt sein, wie flüssig die Verzahnung der verschiedenen Drittanbieter im Alltag tatsächlich funktioniert und was noch so kommt. Feststeht: auch der Wettbewerb schläft nicht.
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