Google muss seine Integration von Nano Banana in Google Earth zwei Tage nach dem Launch wieder zurückziehen. Die Funktion erlaubte es, mit Nano Banana 2 auf Basis von Satellitenbildern eigene Szenarien zu erstellen, etwa die Ruinen von Pompeji als lebendige römische Straßenszene oder ein geplantes Gebäude auf einem leeren Grundstück. Doch Nutzer zeigten schnell, wie leicht sich damit täuschend echte Fake-Satellitenbilder erzeugen lassen, etwa ein Flüchtlingstreck an der mexikanischen Grenze oder ein zerbombtes Krankenhaus im Gazastreifen.
Ein einfacher Prompt wie "Geflüchtete an der mexikanischen Grenze" genügt, um einen leeren Platz mit Menschen zu füllen. | Bild: via Henk van EssGoogle erklärte, die Bilder seien als KI-generiert gekennzeichnet und für andere Nutzer nicht innerhalb von Earth sichtbar gewesen. Dennoch hätten Nutzer Screenshots geteilt, die gegen Googles Richtlinien verstießen. Die Funktion soll erst nach Einführung stärkerer Schutzmaßnahmen zurückkehren.
Sicher vor Satelliten-Fake-Bildern ist man damit natürlich nicht: Man kann jeden Earth-Screenshot in einem KI-Bildtool oder klassisch via Photoshop manipulieren. Aber Google hat es hier maximal einfach gemacht und eine Idee in die Welt gesetzt.
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