Kurz und schmerzlos: Werfen wir mal wieder einen Blick auf die Android-Verteilung. Während Google diese Daten früher monatlich prominent aufbereitet hat, muss man heute oft über die Android-Studio-Stats oder Drittanbieter-Tools gehen, um zu sehen, was da draußen auf den Geräten der Nutzer eigentlich los ist. Ein aktueller Screenshot aus den Entwickler-Statistiken zeigt mir nun das Bild für den Start in den Februar 2026. Und siehe da: Android 15 (V) ist weiterhin an der Spitze.
Mit knapp 19,3 % ist Android 15 aktuell die am häufigsten vertretene Version. Das ist wenig überraschend, da die großen Hersteller ihre Updates für die Flaggschiffe der letzten zwei Jahre mittlerweile weitgehend verteilt haben dürften.
Spannend ist der Blick auf Android 16 (Baklava). Obwohl noch halbwegs frisch (und als API 36 gelistet), taucht die Version bereits mit 7,4 % in der Statistik auf.
Hier die Zahlen in der Übersicht:
- Android 15 (V) – API 35: 19,3 %
- Android 14 (U) – API 34: 17,2 %
- Android 13 (T) – API 33: 13,9 %
- Android 11 (R) – API 30: 13,7 %
- Android 12 (S) – API 31: 11,4 %
- Android 10 (Q) – API 29: 7,8 %
- Android 16 (B) – API 36: 7,4 %
Der „Legacy“-Dino stirbt langsam aus
Wer noch einen Blick auf die ganz alten Kamellen wirft: Android 5 bis 7 dümpeln zusammen bei weit unter 2 % herum. Das ist für Entwickler natürlich ein Segen, da man alte Zöpfe (API 21 bis 25) nun wirklich langsam abschneiden kann, ohne eine riesige Nutzerschaft zu verlieren. Auffällig bleibt, dass Android 11 mit über 13 % immer noch eine größere Basis hat als das neuere Android 12. Das liegt oft an günstigeren Geräten oder Enterprise-Hardware, die auf diesem Stand stehen geblieben sind. Und ja, auch heute noch bringen Hersteller Geräte auf den Markt, die echt mit NULL Betriebssystemupdates kommen – Motorola ist so ein Kandidat.
Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr schon mit der 16er unterwegs, oder gehört ihr zur Fraktion „Ich muss noch warten“?
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3 weeks ago
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