Fitbit: Updates für Schlafanalysen und Gesundheitsdaten angekündigt

1 month ago 20


Google schraubt weiter an der Vision des persönlichen Gesundheitscoaches auf Basis von Gemini und hat im Rahmen des jährlichen Events „The Check Up“ diverse Neuerungen verkündet. Trommelwirbel: Man startet mit vielem erst einmal in den USA.

Im Fokus stehen dabei ein verbessertes Schlaf-Tracking, tiefere Einblicke in die Stoffwechselgesundheit und die Integration klinischer Historien. Wer im Public Preview Programm unterwegs ist, darf sich auf ein präziseres Schlaf-Staging freuen. Man verspricht hier eine um 15 Prozent gesteigerte Genauigkeit.

Die Modelle wurden dahingehend trainiert, besser zu unterscheiden, ob der Nutzer tatsächlich schläft oder nur versucht, einzuschlafen. Auch Unterbrechungen und Nickerchen sollen akkurater erfasst werden. Hand in Hand damit geht eine Überarbeitung des Schlafindex, der künftig transparenter aufschlüsseln soll, wie sich die Bewertung zusammensetzt – inklusive der Zeit, die man zum Einschlafen benötigt hat.

Abseits der Nachtruhe investiert man in die Forschung rund um kardiometabolische Gesundheit. Eine aktuelle Studie beschäftigt sich mit der Vorhersage von Insulinresistenz durch Wearable-Daten. Das Ziel ist eine KI, die frühzeitig warnt und Anpassungen des Lebensstils vorschlägt. Praktisch wird das schon bald für Nutzer, die ein dauerhaftes Glukosemessgerät (CGM) verwenden. Ab nächstem Monat lässt sich dieses in den US of A in der Preview über Health Connect anbinden. Dann kann der Coach auf Nachfrage erklären, wie sich das Training oder die Pizza am Abend auf den Glukosespiegel ausgewirkt haben.

Ebenso können US-Nutzer bald ihre medizinischen Akten, also Laborwerte oder Verschreibungen, direkt in die Fitbit-App ziehen. Über Partner zur Identitätsprüfung werden die Daten verschiedener Anbieter zusammengeführt. Das soll dem KI-Coach ermöglichen, nicht nur pauschale Ratschläge zu geben, sondern Antworten auf Basis der realen medizinischen Werte zu liefern. Man betont dabei, dass diese Daten privat bleiben, verschlüsselt sind und nicht für Werbung genutzt werden. Ob und wann das Feature in hiesige Gefilde kommt, bleibt abzuwarten.

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