Fernsteuerung von Autos startet

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Ab Dezember tritt in Deutschland die neue Straßenverkehr-Fernsteuerungsverordnung (StVFSV) in Kraft – damit startet auch ein neues Kapitel der Mobilität. Erstmals dürfen Autos auf deutschen Straßen aus der Ferne bedient werden. Eine Person kann das Fahrzeug dabei etwa aus einem Kontrollzentrum heraus steuern, ohne selbst am Steuer zu sitzen.

Laut Bundesverkehrsministerium soll das etwa das autonome Fahren voranbringen: Anbieter von Robotaxis könnten beispielsweise in anspruchsvollen Verkehrssituationen aus der Ferne die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen. Auch im Lieferverkehr könnten fernbediente Fahrzeuge künftig helfen, Ressourcen effizienter einzusetzen.

Das Bundesverkehrsministerium hat zunächst eine fünfjährige Testphase vorgesehen, um die Technologie sicher zu erproben. »Mit der Verordnung schaffen wir einen klaren Rechtsrahmen für die Erprobung aus der Ferne gesteuerter Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr«, sagt Verkehrsstaatssekretär Christian Hirte (CDU) in einer Mitteilung . Konkrete Einsatzmöglichkeiten sieht das Ministerium auch im Bereich Carsharing.

Fernsteuernde Fahrer brauchen spezielle Schulungen

Bislang gab es in Deutschland keine rechtliche Grundlage für ferngesteuerte Fahrzeuge. Start-ups hätten deshalb auf Privatgelände oder auf Tests im Ausland setzen müssen, führte das Ministerium aus.

Wer ein Fahrzeug aus der Distanz steuern möchte, muss mindestens 21 Jahre alt sein, seit drei Jahren über eine Fahrerlaubnis verfügen und spezielle Schulungen absolvieren. Dazu zählen technische Kenntnisse ebenso wie Sicherheitstrainings zu Videodarstellung, Sensorik und Notfallmaßnahmen.

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