Meta hielt lange Zeit strikt an der Klarnamenpflicht fest, weicht dieses Prinzip nun aber zumindest für Facebook-Gruppen etwas auf. Mitglieder erhalten die Möglichkeit, sich mit einem benutzerdefinierten Spitznamen und einem Avatar zu beteiligen, statt zwangsweise den echten Namen zu verwenden oder komplett anonym zu posten. Die Einrichtung erfolgt über den gleichen Schalter, der bislang für anonyme Beiträge genutzt wurde. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gruppenadministratoren diese Funktion aktivieren und die gewählten Namen im Zweifel genehmigen.
Danach lässt sich beliebig zwischen dem Klarnamen und dem Alias wechseln. Selbstverständlich müssen dabei weiterhin die bestehenden Community-Standards und Nutzungsbedingungen gewahrt bleiben. Passend zum neuen Namen stehen diverse Avatare zur Auswahl, wobei es sich überwiegend um Tierbilder mit Sonnenbrillen handelt. Das Unternehmen versucht damit weiterhin, die Gruppenfunktion zu stärken und Nutzer zurückzugewinnen. Bereits im vergangenen Jahr führte man einen Bereich für lokale Veranstaltungen ein und gab Admins Werkzeuge an die Hand, um private Gruppen in öffentliche umzuwandeln. Die Einführung von Pseudonymen wird sicherlich die Hemmschwelle senken, sich in neuen Gruppen aktiv zu beteiligen.
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1 month ago
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