E-Autos können Strom künftig ins Netz einspeisen

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Der Bund hat eine wichtige Hürde für das bidirektionale Laden aus dem Weg geräumt. Dank der Energie­wirt­schafts­reform dürfen E-Auto-Fahrer mit eigener PV-Anlage künftig Strom aus dem Auto ohne zusätzliche Netzentgelte ins öffentliche Netz einspeisen. Bisher war das doppelte Abkassieren ein Hauptgrund, warum das sogenannte Vehicle-to-Grid (V2G) kaum in der Praxis ankam.

Allerdings profitieren zunächst nur Haushalte mit Photovoltaikanlage von der neuen Regelung. Das stößt unter anderem beim Verband der Automobilindustrie auf Kritik. Die Branche fordert schnelle Nachbesserungen, damit V2G auch für reine Stromkunden attraktiver wird.

Ökonomisch bringen die Änderungen aber echtes Potenzial mit. Studien rechnen mit bis zu 500 Euro Zusatz-Erlös pro Jahr und Auto ab 2030, wenn E-Autos gezielt günstig geladen werden und bei hohem Strompreis einspeisen. Wichtig bleibt aber vor allem der Infrastrukturausbau. Meist sind bei den Netzbetreibern neue IT-Lösungen noch Mangelware und auch die Ausstattung der Haushalte mit Smart Metern ist noch hinterher.

Dennoch gut, dass zumindest die Grundlage geschaffen wurde.

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