Digitaler Führerschein kommt bis Ende 2026

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Autobahn / Symbolbild

Das Bundeskabinett hat grünes Licht gegeben für die Digitalisierung des Führerscheins. Bis Ende 2026 soll es möglich sein, den Lappen auf dem Smartphone mitzuführen. Die Plastikkarte wird dadurch nicht abgeschafft, sondern bekommt lediglich eine digitale Ergänzung.

Wer will, kann dann künftig beim Carsharing oder bei Verkehrskontrollen einfach das Handy zücken statt nach dem Portemonnaie zu kramen. Das Verkehrsministerium verspricht sich davon eine Erleichterung im Alltag. In anderen Ländern funktioniert das schon länger, Deutschland hinkt da mal wieder hinterher.

Parallel dazu wird auch die Parkraumbewirtschaftung modernisiert. Das nervige Ticketziehen an Automaten soll der Vergangenheit angehören. Stattdessen können Kennzeichenscanner die Parkvorgänge automatisch erfassen. Bezahlt wird dann per App oder QR-Code. Die Kommunen bekommen durch die Digitalisierung nebenbei noch bessere Daten über Auslastung und Parkverhalten, was ihnen bei der Planung helfen soll.

Eine weitere Änderung betrifft den Punktehandel. Wer erwischt wird, wie er Punkte in Flensburg gegen Geld übernimmt oder abgibt, muss künftig mit Bußgeldern bis zu 30.000 Euro rechnen. Die Bundesregierung will damit die Verkehrssicherheit erhöhen und verhindern, dass sich Verkehrssünder von ihren Punkten freikaufen können.

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