O2 Telefónica macht den Onlineschutz jetzt auch für Prepaid-Kunden verfügbar

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Die Zeiten, in denen man sich über gefälschte Paketbenachrichtigungen oder Phishing-Mails nur am Desktop-Rechner Gedanken machen musste, sind längst vorbei. Das Smartphone ist mittlerweile das Haupteinfallstor für Betrüger geworden, und die Maschen werden immer raffinierter. O2 Telefónica hat darauf schon im September 2024 mit dem Onlineschutz für Vertragskunden reagiert, und jetzt wird der Dienst auch für Prepaid-Nutzer freigeschaltet. Vorab: Das macht das Unternehmen nicht „für lau“, man möchte dafür Geld.

Monatlich werden im O2-Netz rund 20 Millionen schädliche Webseiten erkannt und blockiert. In Spitzenzeiten sind das bis zu 15.000 Betrugsversuche pro Stunde. Das System arbeitet dabei direkt im Netz, noch bevor eine gefährliche Seite überhaupt das Smartphone erreicht. Keine App, keine Installation, kein manuelles Eingreifen nötig.

Der Ansatz unterscheidet sich von klassischen Virenscannern oder Firewalls. Statt auf dem Gerät selbst zu arbeiten, greift der Schutz eine Ebene früher, nämlich direkt im Mobilfunknetz. Das hat den Vorteil, dass auch ältere Smartphones geschützt sind, unabhängig davon, ob die Software aktuell ist oder wie sicher die Passwörter sind. Zusätzlich gibt es einen Identitätsschutz, der hinterlegte E-Mail-Adressen überwacht und bei Datenlecks Bescheid gibt.

Für Prepaid-Kunden von O2 und Blau gibt es zunächst einen kostenlosen Test über 28 Tage. Danach endet das Angebot automatisch, es sei denn, man entscheidet sich für eine der Laufzeitoptionen. Die flexible Variante kostet 2,49 Euro für einen Monat, wird alle 28 Tage abgerechnet und verlängert sich automatisch, kann aber jederzeit gekündigt werden.

Wer länger plant, kann für 9,99 Euro ein halbes Jahr oder für 19,99 Euro ein ganzes Jahr im Voraus buchen. Beide Pakete enden automatisch, eine Kündigung ist nicht nötig. Ich sage mal so: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Techies da die Ohren spitzen. Ist O2s serverseitige Sperre wirklich schneller als irgendwelche Blocklisten oder DNS-Server? Ich würde da eher den Saft der Skepsis trinken.

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