Die künftige Regierungskoalition plant die Einführung eines verpflichtenden Bürgerkontos für alle Einwohner Deutschlands. Dieses soll als digitales Eingangstor für sämtliche Behördengänge fungieren und den Verwaltungsalltag grundlegend modernisieren. Ein Thema, das man sicherlich nicht zum ersten Mal hört, diese Dinge sind schon lange im Gespräch, aber auch wieder Teil des aktuell veröffentlichten Koalitionsvertrages.
Das Konzept sieht vor, dass wir künftig viele Behördenangelegenheiten komplett digital und ohne persönliches Erscheinen erledigen können. Dabei gehe es nicht nur um die reine Digitalisierung bestehender Prozesse, sondern um eine echte Transformation der Verwaltungsabläufe. Geplant ist die geplante Integration der EUDI-Wallet (European Union Digital Identity Wallet). Diese digitale Brieftasche wird als europäische Lösung entwickelt und soll sowohl für die sichere Authentifizierung als auch für Online-Zahlungen genutzt werden können. Da ist mein letzter Stand, dass EUDI ja bis Ende 2026 in allen EU-Mitgliedsstaaten verfügbar sein soll.
Im Zusammenspiel mit der angestrebten Registermodernisierung entsteht so laut der Politiker ein komplexes digitales Ökosystem. Die verschiedenen Behördenregister sollen in sicheren Cloud-Umgebungen vernetzt werden, wobei die EUDI-Wallet als digitaler Schlüssel für den Zugriff dient. Diese Vernetzung sei demnach ein wichtiger Schritt hin zu einer antragslosen Verwaltung, bei der Behörden proaktiv auf Basis der verfügbaren Daten agieren können.
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10 months ago
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