Deutsches Konsumklima im Oktober 2025: Abkühlung durch sinkende Einkommensaussichten

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Die GfK hat sich mal wieder das Konsumklima angeschaut – dieses Mal natürlich für den Oktober 2025. Dabei setzt sich laut den Marktforschern ein Abwärtstrend fort. So gibt es bei den deutschen Verbrauchern getrübte Einkommenserwartungen und die Sparneigung befindet sich immer noch auf hohem Niveau. Allerdings gibt es bei den Konjunkturerwartungen sowie der Anschaffungsneigung leichte Zuwächse.

Für November 2025 prognostiziert die GfK einen Konsumklima-Indikator von -24,1 Punkten, was einem Rückgang um 1,6 Zähler entspricht. Die Einkommenserwartung liegt dabei inzwischen so niedrig wie seit März 2025 nicht mehr. Zwischenzeitliche Zugewinne sind also komplett wieder eingebüßt worden. Als Grundlage sieht man die weiterhin angespannte, geopolitische Lage, zunehmende Ängste vor wachsender Inflation sowie Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

Die Anschaffungsneigung ist zwar auf -9,3 Punkte gestiegen, das liegt aber im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2024 immer noch um 4,6 Zähler niedriger. Die Zurückhaltung ergibt sich hier laut GfK mutmaßlich aus anhaltend hohen Lebensmittelpreisen und teurer Energie in Deutschland. Auch für die kommenden Monate erwartet die GfK keine Erholung der Konjunktur. 2026 könnte die Wirtschaft in Deutschland um bescheidene 1 % wachsen, so prophezeien die Analysten. Der private Konsum entwickelt derzeit keine neue Schubkraft.

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