
Wer noch ein älteres iPhone oder iPad im Einsatz hat und Updates gern mal aufschiebt, sollte jetzt besser nicht mehr trödeln. Ein bereits bekannt gewordener Exploit für iOS und iPadOS ist inzwischen offenbar auf GitHub gelandet. Das macht die Sache noch einmal brisanter, weil die Hürde für Angreifer damit deutlich sinkt.
Konkret geht es um DarkSword und Coruna, zwei Exploit-Ketten, die laut Google Threat Intelligence Group, iVerify und Lookout mehrere Schwachstellen kombinieren. Betroffen sind vor allem Geräte mit veralteten Systemversionen. Apple hatte die Lücken bereits mit iOS 16.7.15, iOS 15.8.7, iPadOS 16.7.15 und iPadOS 15.8.7 geschlossen.
Laut TechCrunch ist nun eine neuere Version von DarkSword auf GitHub aufgetaucht. Das Problem ist, dass die Dateien laut iVerify vergleichsweise simpel aufgebaut sein sollen und sich leicht weiterverwenden lassen. Das heißt, man braucht wohl keine große iOS-Expertise mehr.
Apple selbst verweist auf das Sicherheitsupdate vom 11. März und empfiehlt natürlich, betroffene Geräte schnellstmöglich zu aktualisieren. Wenn verfügbar, kann auch der Sperrmodus zusätzlich helfen. Also schaut mal doch eher zügig in den Systemeinstellungen vorbei.
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4 weeks ago
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