Curve ist unseren Lesern sicherlich bekannt. Schließlich haben wir über Curve Pay und Co. schon des Öfteren berichtet. Curve bietet ein digitales Wallet an, garniert das Ganze aber schon lange durch Zusatzfunktionen. Zum Beispiel bietet man inzwischen auch eine eigene, physische Debitkarte an. Jetzt wechselt der Anbieter allerdings den Besitzer. Die britische Lloyds Banking Group hat die Übernahme bestätigt.
Ziel ist es, das digitale Wallet von Curve in die Dienste der Lloyds Banking Group für dessen Kundenbasis zu integrieren. Die Übernahme muss allerdings noch durch die zuständigen Behörden durchgewunken werden. Damit rechnen die Beteiligten für den Verlauf des Jahres 2026. Welche Summen hier geflossen sind, legt man im Übrigen nicht offen. Klar, dass das Management der Lloyds Banking Group gemeinsam mit Curve gegenseitige Lobeshymnen anstimmt. Curve etwa erklärt, dass man mit dem neuen Eigentümer im Rücken schneller wachsen könne.
Allerdings gilt die Übernahme in Finanzkreisen als extrem kontrovers. So hat Lloyds mutmaßlich nur ca. 120 Mio. Pfund für Curve gezahlt, obwohl dem Fintech ein Wert von ca. 250 Mio. Pfund zugeschrieben wird. Andere Investoren sind daher wenig begeistert von dem Deal und werfen dem Management ein zwielichtiges Vorgehen vor. Auch rechtliche Schritte könnten drohen – diese behält sich etwa IDC Ventures mit 12 % der bisherigen Anteile an Curve bereits vor.
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1 month ago
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