Cursor hat Composer 2.5 veröffentlicht, ein deutlich verbessertes KI-Coding-Modell für den hauseigenen Code-Editor. Das Modell basiert auf dem Open-Source-Checkpoint Kimi K2.5 von Moonshot und wurde mit 25-mal mehr synthetischen Trainingsaufgaben als der Vorgänger Composer 2 trainiert. 85 Prozent der Rechenleistung flossen laut Cursor in zusätzliches Training und Reinforcement Learning.
In Benchmarks wie SWE-Bench Multilingual (79,8 %) und CursorBench v3.1 (63,2 %) liegt Composer 2.5 auf dem Niveau von Opus 4.7 und GPT-5.5, ist dabei aber laut Cursor deutlich günstiger pro Aufgabe: 0,50 Dollar pro Million Input-Tokens und 2,50 Dollar pro Million Output-Tokens, ein Bruchteil der Kosten von Anthropic und OpenAI. Eine schnellere Variante mit gleicher Leistung ist für 3,00 bzw. 15,00 Dollar verfügbar. Composer 2.5 ab sofort in Cursor verfügbar, weitere Details stehen in der Modelldokumentation.
Composer 2.5 erreicht im CursorBench 3.1 eine ähnliche Leistung wie Opus 4.7 und GPT-5.5, kostet aber unter einem Dollar pro Aufgabe statt bis zu elf Dollar. | Bild: CursorGemeinsam mit SpaceX und xAI trainiert Cursor bereits "von Grund auf" ein deutlich größeres Nachfolgemodell mit zehnfacher Rechenleistung auf dem Colossus-2-Cluster mit einer Million H100-Äquivalenten. SpaceX hatte zuvor Pläne angekündigt, Cursor für 60 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen.
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