Corel und Parallels gehen getrennte Wege: Aufspaltung angekündigt

1 month ago 21

Das ist sicher völlig an vielen vorbeigegangen. Corel und Parallels ist ja so eine Geschichte. 2018 wurde bekannt: Corel kauft Parallels, die unter anderem das gleichnamige Virtualisierungsprogramm für macOS anbieten. So kann man beispielsweise easy Windows oder Linux in einer virtuellen Maschine auf einem Mac nutzen. Und wie schaut es nun aus?

Man hat eine Vereinbarung getroffen, das Geschäft künftig in zwei unabhängige Firmen aufzuteilen. Vector Capital übernimmt dabei das Portfolio rund um Kreativität und Produktivität. Damit wandern bekannte Marken wie CorelDRAW, MindManager und auch WinZip unter das Dach von Vector.

Parallels hingegen verbleibt im Besitz von Fonds, die von KKR (ebenfalls einem Investmentunternehmen) verwaltet werden. Der Fokus liegt dort weiterhin auf der Virtualisierungssoftware Parallels Desktop sowie den Workspace-Lösungen für hybride Umgebungen. Mal sehen, was das bringt.

Das Gute: Man kann sich wieder auf seine Nische konzentrieren. Schlecht: Private-Equity-Investoren zielen darauf ab, den Wert eines Unternehmens zu steigern. Das führt oft dazu, dass Abo-Modelle strenger durchgesetzt oder die Preise für Upgrades erhöht werden, um die Rentabilität zu steigern. Nicken die Behörden ab, soll das Ganze im Mai durch sein.

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