Cell Broadcast: Entwarnungen werden ab sofort unterstützt

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Es gibt ein Update für das deutsche Warnsystem. Ab dem heutigen Dienstag, den 25. November 2025, wurde Cell Broadcast um eine Funktion erweitert. War es bisher nur möglich, Warnungen zu empfangen, lassen sich nun auch Entwarnungen über den Mobilfunkdienst verschicken. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat die Technik gemeinsam mit den Netzbetreibern implementiert. Dabei geht man über die eigentlichen EU-Vorgaben hinaus, denn rechtlich war dieses Feature gar nicht zwingend gefordert. Der Gedanke dahinter ist simpel: Zu einer vollständigen Warnkette gehört eben auch die Information, dass eine Gefahr vorüber ist.

In der Praxis gibt es ein wichtiges Detail zu beachten. Während die Warnung oft mit lautem Alarm einhergeht, soll die Entwarnung weniger aufdringlich sein. Sie wird technisch in der niedrigsten Warnstufe 3 als reine Gefahreninformation klassifiziert. Das reduziert die Geräuschbelastung. Damit diese Nachrichten auf dem Smartphone ankommen, muss das Gerät entsprechend konfiguriert sein. Nutzer sollten in den Einstellungen prüfen, ob der Empfang für Warnstufe 3 beziehungsweise Testwarnungen oder Gefahreninformationen aktiviert ist. Wie gewohnt bleibt der Vorgang anonym und standortbezogen, da lediglich die Einwahl in die jeweilige Funkzelle entscheidend ist.

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